LUMIMAX® und Exaktera an Stand 10C50 auf der VISION 2026

LUMIMAX zeigt auf der VISION 2026 Beleuchtungstechnik für Logistik und Intralogistik

Vom 6. bis 8. Oktober 2026 ist LUMIMAX erstmals gemeinsam mit seinen Schwesterunternehmen als Exaktera auf der VISION 2026 vertreten. In Halle 10, Stand 10C50, präsentiert sich das Unternehmen als Partner für anspruchsvolle Machine-Vision-Aufgaben. Der Messeauftritt legt den Schwerpunkt auf Lösungen für Logistik und Intralogistik, wo Materialflüsse auch unter schwierigen Betriebsbedingungen zuverlässig erkannt, verfolgt und geprüft werden müssen.

Beleuchtung als Grundlage zuverlässiger Bilderfassung

Automatisierte Lager, Verteilzentren, Sortieranlagen und Fördersysteme stellen immer höhere Anforderungen an industrielle Bildverarbeitungssysteme. Große Arbeitsabstände, hohe Bandgeschwindigkeiten, reflektierende Verpackungsoberflächen, unterschiedliche Objektgrößen und schwierige Umgebungslichtbedingungen können dabei zusammentreffen. Eine zuverlässige Bilderfassung ist nach Darstellung von LUMIMAX eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Codes gelesen, Objekte identifiziert und Inspektionsaufgaben im laufenden Betrieb erfüllt werden.

Diese Faktoren treten in der Praxis häufig gemeinsam auf. Werden Objekte aus größerer Entfernung und bei hoher Fördergeschwindigkeit erfasst, steigen die Anforderungen an die Ausleuchtung. Glänzende Verpackungen und schwankendes Umgebungslicht erschweren die Aufgabe zusätzlich. Am Exaktera-Stand will das Unternehmen zeigen, wie fortschrittliche Beleuchtungstechnik zu robustem Codelesen, sicherer Objektidentifikation und stabiler Prüfleistung in automatisierten Materialumschlagprozessen beitragen kann.

Was Machine Vision in der Logistik leisten muss

In automatisierten Logistikumgebungen übernehmen Bildverarbeitungssysteme mehrere Aufgaben zugleich. Sie lesen Codes und Etiketten, identifizieren Objekte und prüfen Materialflüsse, die sich kontinuierlich bewegen. Die Qualität der Bilderfassung ist nach Angaben von LUMIMAX entscheidend dafür, dass Sendungen erfasst und weitergeleitet werden können. Als typische Einsatzfelder nennt das Unternehmen Tunnelscanner, Förderportale, Volumenmesssysteme sowie Track-and-Trace-Anwendungen in automatisierten Sortier- und Verteilzentren.

Für solche Umgebungen präsentiert LUMIMAX mehrere Baureihen, die sich nach Herstellerangaben für unterschiedliche Anforderungen eignen. Welche Technik sinnvoll ist, hängt von Arbeitsabstand, Objektgröße, Geschwindigkeit und den Lichtverhältnissen vor Ort ab.

LBHP-Serie für weite Distanzen und Portal-Anwendungen

Ein Highlight am Stand ist die modulare LBHP High-Power Bar Light Serie von LUMIMAX. Sie wurde nach Unternehmensangaben speziell für anspruchsvolle Machine-Vision-Aufgaben entwickelt, bei denen große Prüfbereiche aus größerer Entfernung homogen ausgeleuchtet werden müssen. Die Leuchten liefern im Stroboskopbetrieb bis zu 1 Million Lux und sind in Längen von bis zu zwei Metern und darüber hinaus erhältlich. Mehrere Balkenleuchten lassen sich innerhalb eines Systems in einer Daisy-Chain-Konfiguration verbinden.

Für Logistikanwendungen ergeben sich daraus konkrete Vorteile. Pakete, Behälter und Paletten lassen sich den Angaben zufolge auch über breite Portale hinweg und bei hohen Fördergeschwindigkeiten kontrastreich erfassen. Das macht die LBHP-Serie besonders geeignet für Tunnelscanner, Förderportal-Anwendungen, Volumenmesssysteme sowie Track-and-Trace-Aufgaben in automatisierten Sortier- und Verteilzentren. Extrem kurze Blitzdauern von 10 bis 750 Mikrosekunden sollen Bewegungen einfrieren, sodass Codes, Etiketten und andere Identifikationsmerkmale ohne Bewegungsunschärfe gelesen werden können.

Modulare ML-Serie für wechselnde Anforderungen

Bei Anwendungen mit variierenden Objektabmessungen, sich ändernden Produktionsanforderungen oder komplexen Anlagenlayouts ist Flexibilität oft ebenso wichtig wie die reine Lichtleistung. Für solche Fälle zeigt LUMIMAX die modulare ML-Serie. Sie soll die Lücke zwischen Standardprodukten und Sonderentwicklungen schließen und kundenspezifische Größen, Geometrien und Beleuchtungseigenschaften ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand ermöglichen.

Mit beleuchteten Flächen von über einem Quadratmeter bietet das System die Flexibilität, die für unterschiedliche Objektgrößen und komplexe Anlagenlayouts erforderlich ist, und soll dabei gleichmäßige Ausleuchtung sowie reproduzierbare Prüfergebnisse sicherstellen. Diese Angaben stammen aus der Ankündigung des Unternehmens und sind nicht unabhängig überprüft.

LQHP-Flächenleuchten und LQXP-Scheinwerfer

Für anspruchsvolle Scan- und Identifikationsaufgaben zeigt LUMIMAX außerdem die leistungsstarken LQHP-Flächenleuchten und die LQXP-Serie. Mit bis zu 5 Millionen Lux im Stroboskopbetrieb sollen diese Lösungen eine zuverlässige Datenerfassung auch bei großen Arbeitsabständen, hohen Fördergeschwindigkeiten und schwierigen Umgebungslichtbedingungen gewährleisten. Auch bei diesen Leistungswerten handelt es sich um Herstellerangaben.

Optisches Zubehör gegen Reflexionen und Flimmern

Um eine zuverlässige Bilderfassung im realen Betrieb zu unterstützen, befasst sich LUMIMAX nach eigenen Angaben auch mit Störfaktoren, die durch wechselnde Lichtverhältnisse entstehen. Dazu zählen Flimmereffekte künstlicher Lichtquellen, die die Bildstabilität und die Leseleistung beeinträchtigen können. Optisches Zubehör wie Linsenarrays, Diffusoren und Polarisatoren soll eine präzise Anpassung an einzelne Anwendungsanforderungen ermöglichen. Der Einsatz geeigneter Polarisatoren kann unerwünschte Reflexionen von glänzenden Etiketten und Verpackungsfolien unterdrücken und so die Bildqualität verbessern.

Gebündelte Expertise über mehrere Branchen

Auf der VISION 2026 tritt LUMIMAX als Teil von Exaktera auf. Exaktera verweist auf mehr als 150 Jahre gemeinsame Erfahrung und will Systementwickler mit technischem Know-how und praktischer Erfahrung aus der industriellen Bildverarbeitung dabei unterstützen, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit Systeme unter realen Bedingungen zuverlässig arbeiten. Neben Logistikanwendungen zeigen die Marken der Gruppe nach eigenen Angaben ihre Kompetenz auch in den Bereichen Food & Beverage, Bahn und Transport, Hygienic & Washdown sowie Lasertechnologien.

Für Besucher ergibt sich daraus nach Darstellung des Unternehmens ein zusätzlicher Nutzen. Das Gespräch soll über die Auswahl der passenden Beleuchtungstechnik hinausgehen, denn Anwendungen können gemeinsam mit Experten von Exaktera ganzheitlich bewertet werden. Je nach Anforderung lassen sich Beleuchtung, Laser und weitere Sensortechnologien kombinieren, um Lösungen für komplexe Prüf-, Identifikations- und Automatisierungsaufgaben zu entwickeln.

Vorträge auf der VISION 2026

Am 8. Oktober 2026 steht im Rahmen der Industrial VISION Days ein weiterer Programmpunkt an. Von 10:40 bis 11:00 Uhr spricht Linda Müller, Senior Product Technology Manager LED Lighting bei der Exaktera LLC, zum Thema „Light it. Scan it. Trust it. Lighting and Laser for Logistics Applications“. Der Vortrag soll anhand praktischer Beispiele zeigen, wie sich Beleuchtungstechnik gezielt einsetzen lässt, um Logistikprozesse robuster, effizienter und transparenter zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen zuverlässiges Codelesen, Objekterkennung und Prozesssicherheit in modernen Intralogistikanwendungen.

Auch am ersten Messetag, dem 6. Oktober 2026, lädt Exaktera zu einem weiteren Vortrag ein. Von 13:00 bis 13:20 Uhr referiert Povilas Dagilis, Associate Global Product Manager bei Exaktera, über „Hygienic Machine Vision: Three Essential Design Principles“.

Stand und Termine

Am Stand 10C50 in Halle 10 haben Besucher die Möglichkeit, diese und weitere Anwendungsherausforderungen mit Experten aus dem gesamten Exaktera-Verbund zu besprechen. Die VISION 2026 findet vom 6. bis 8. Oktober 2026 statt, LUMIMAX und Exaktera sind an allen drei Messetagen vertreten.

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