LED-Lichtquelle AF-8000

LED-Lichtquelle AF-8000 liefert acht steuerbare Kanäle von UV bis NIR

Für Fluoreszenzanwendungen in der Mikroskopie hat AHF analysentechnik die LED-Lichtquelle AF-8000 im Angebot. Sie verfügt über acht unabhängig voneinander schaltbare Kanäle und deckt den Wellenlängenbereich von 360 Nanometern im ultravioletten Licht bis 740 Nanometer im nahen Infrarot ab. Gesteuert wird das Gerät über USB oder TTL. Nach Angaben des Anbieters ist es eine geräuscharme, zuverlässige und energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen HBO- und Metallhalogenid-Lichtquellen.

Acht einzeln schaltbare Kanäle

Entwickelt wurde die AF-8000 für die präzise und flexible Beleuchtung in anspruchsvollen Fluoreszenzanwendungen. Den Kern bilden acht Kanäle, die sich unabhängig voneinander ansteuern lassen. Zusammen spannen sie den Wellenlängenbereich von 360 Nanometern im UV-Bereich bis 740 Nanometer im nahen Infrarot auf.

Für die Arbeit am Mikroskop ist vor allem interessant, dass sich die Lichtleistung an spezifische Anforderungen anpassen lässt. Wer mit unterschiedlichen Anregungswellenlängen arbeitet, muss dafür nicht mehrere Lichtquellen vorhalten oder hantieren, sondern arbeitet mit einem einzigen Gerät, dessen Kanäle getrennt geschaltet werden können.

Ansteuerung über USB oder TTL

Die Kanäle lassen sich nach Herstellerangaben sowohl gleichzeitig als auch unabhängig voneinander steuern. Als Schnittstellen stehen USB und TTL zur Verfügung. Damit lässt sich die Lichtquelle in bestehende Steuerungsabläufe einbinden, ohne dass eine zusätzliche Bedieneinheit nötig wäre – je nachdem, welche der beiden Varianten die jeweilige Anwendung vorsieht.

Auslösung in weniger als 10 Mikrosekunden

Für Aufnahmen, bei denen es auf den richtigen Moment ankommt, nennt der Anbieter eine Auslösezeit von unter 10 Mikrosekunden. Eine so kurze Auslösung unterstützt zeitkritische Bildgebungsprozesse, bei denen der Zeitpunkt der Anregung unmittelbar mit der Aufnahme abgestimmt sein muss. Wer sequenziell mit mehreren Wellenlängen arbeitet, profitiert davon, dass die einzelnen Kanäle schnell geschaltet werden können.

Acht integrierte Anregungsfilter und 3-mm-Lichtleiteranschluss

Die Lichtquelle bringt acht Anregungsfilter bereits mit. Sie müssen also nicht separat beschafft und in den Strahlengang eingebaut werden. Der Lichtleiteranschluss hat einen Durchmesser von 3 Millimetern. Nach Angaben von AHF analysentechnik ist die AF-8000 damit mit allen gängigen Mikroskopkonfigurationen kompatibel.

Das ist im Laboralltag der entscheidende Punkt: Das Gerät muss sich in den vorhandenen Aufbau einfügen, ohne dass das Mikroskop umgerüstet werden muss. Ob das im Einzelfall gelingt, hängt vom verwendeten Lichtleiter und dem Anschluss des jeweiligen Mikroskops ab.

LED-Technik statt HBO- und Metallhalogenidlampen

Die AF-8000 basiert auf Hochleistungs-LED-Technologie. Der Anbieter beschreibt sie als geräuscharme, zuverlässige und energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen HBO- und Metallhalogenid-Lichtquellen. Solche Lampen sind in der Fluoreszenzmikroskopie seit langem verbreitet; LED-Lichtquellen treten hier seit einigen Jahren als Alternative an ihre Stelle.

Für den Betrieb im Dauerbetrieb verspricht der Hersteller eine robuste Bauweise, die einen stabilen Betrieb und eine lange Lebensdauer gewährleisten soll. Diese Angaben zur Zuverlässigkeit und zur Lebensdauer sind Herstellerangaben und nicht unabhängig überprüft.

Für Labore in Wissenschaft und Forschung

Zusammengefasst beschreibt AHF analysentechnik die AF-8000 als kompakte und vielseitige Beleuchtungslösung für Mikroskopielabore in Wissenschaft und Forschung. Erhältlich ist die Lichtquelle bei AHF analysentechnik. Angaben zu Preisen oder Lieferzeiten enthält die Ankündigung nicht.

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